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Mein Commitment für die Startup-Community in Stuttgart

Posted on 19/08/2014

Nach gut drei Jahren Engagement für die Startup Community mit StartUp-Stuttgart.de in Stuttgart, ist es an der Zeit für einen persönlichen Rückblick und einen Ausblick auf die kommenden Jahre.

In den kommenden Zeilen teile ich meinen bisherigen Weg sowie persönliche und teils subjektive Gedanken mit euch. Achtung: Es könnte ein wenig länger werden, denn ich fange ganz vorne an. Also los!

Warum ich mich entschieden habe Unternehmer zu werden und was StudiVz damit zu tun hat

Warum ich nicht bei Daimler, Bosch, Porsche oder einem anderen der unzähligen attraktiven Weltkonzernen hier in der Region arbeite, hat nicht zuletzt mit dem ehemaligen Shootingstar der deutschen Internetszene StudiVz  zu tun.

Im Jahr 2006 — Ehssan Darianis und Dennis Bemmanns Facebook Copy Cat  wurde in der Internet-Community kontrovers diskutiert — saß ich in einem kleinen Büro in Johannesburg (Südafrika) und brachte mir das Erstellen von Webseiten bei. Ich war fasziniert von der Dynamik und dem wirtschaftlichem Interesse, die eine solche Platform erzeugen konnte. Zurück in Deutschland dauerte es nicht mehr lange bis ich mir als Zubrot zum E-Services Studium an der HdM ein Gewerbeschein beantragte und Webauftritte für private und gewerbliche Kunden entwarf.

Ein Unternehmen zu gründen und als Freelancer Webseiten zu entwickeln, sind jedoch zwei unterschiedliche paar Schuhe. Erst die Teilnahme an der Campus Challenge, einem Businessplanwettbewerb  von Accenture, hat mich letztendlich mit dem Unternehmervirus infiziert. Zusammen mit zwei Kommilitonen entwickelte ich in meinem letzten Semester ein Konzept für einen Online-Handelsplatz für Emissionszertifikate. Die Kreativität und der Enthusiasmus bei der Teamarbeit war mit nichts anderem im Studium vergleichbar. Nach dem Wettbewerb war mir klar, das müssen wir umsetzten. Meine beiden Mitstreiter waren jedoch leider anderer Meinung und ich musste mich nach einem anderen Team umsehen.

Die Gründerszene in Stuttgart vor vier Jahren

Wohin geht man in Stuttgart, wenn man Partner für eine Unternehmensgründung sucht? Diese Frage habe ich mir vor vier Jahren gestellt und habe leider keine wirkliche Antwort gefunden. So musste ich mich mit Events wie die pl0gbar oder Barcamps “zufrieden geben”. Logo_GS_StuttgartMeine ersten 1,5 Jahre nach dem Studium verbrachte ich aus diesem Grund als IT-Berater in einer Unternehmensberatung. Die erste anständige Veranstaltung für Gründer war das Startup Weekend 2010, das Markus Schranner zum ersten Mal nach Deutschland brachte — danke Markus! Teilnehmen konnte ich damals leider nicht, aber nach der Veranstaltung nahm ich Kontakt zu Markus auf um gemeinsam einen Stammtisch für Gründer zu organisieren. Parallel widmete ich mich meinem ersten eigenen Online-Projekt, dem Chatroulette-Klon 7Seconds.tv.

Startup Weekend 2011 als Auslöser für mein Engagement

So richtig in die Community-Arbeit wurde ich aber erst im Jahr 2011 involviert, als ich von Markus gebeten wurde das Startup Weekend in Stuttgart zu organisieren. Er war in der Zwischenzeit nach Berlin gezogen und benötigte jemand der vor Ort die Organisation übernimmt. Das erste mal ein mehrtägiges Event zu organisieren war ein prägende Erfahrung und nur mit Hilfe eines großartigen Teams möglich.

Mit im Team waren unter anderem Harald Amelung, den ich bereits von Barcamp und pl0gbar kannte, und Kathleen Fritzsche. Kathleen hatte bereits beim ersten Startup Weekend in Stuttgart teilgenommen und es mit Daniel Bartel zusammen gewonnen.

Nach dem Startup Weekend 2011 war klar, es tut sich was in Stuttgart. Wir hatten die Teilnehmerzahl des Events von 20 auf 84 gesteigert und ich war süchtig geworden nach der Energie und dem Enthusiasmus, der an diesem Wochenende unter den Teilnehmern zu spüren war.

Um ein Konzept zu entwerfen, wie wir die Startup Community in Stuttgart weiterentwickeln können, traf ich mich am 29.11.2011 mit Kathleen in der Akademie der Schönen Künste (Fun Fact: nebenbei haben wir Kathleen einen eigenen Blog aufgesetzt, weißte noch Kathleen?). Schnell war klar, wir benötigen neben regelmäßigen Events auch eine Anlaufstelle im Netz. Nach einem kurzen Brainstorming für einen Namen entschieden wir uns für den schön generischen aber auch treffendsten Begriff “StartUp Stuttgart”. Praktischer Weise hatte Harald die Domain schon vor einiger Zeit registriert.

Logo_Startup_StuttgartVon Anfang an war es die Idee, StartUp Stuttgart in einem Verein zu organisieren. Der hohe bürokratische Aufwand schreckte uns damals aber ab. So beschlossen Kathleen, Harald und ich zunächst im Dreierteam zu starten — Daniel zog es nach Berlin für ein Design Thinking Studium am HPI und die anderen Mitglieder des Startup Weekend Orgateams waren zu sehr mit ihren eigenen Startups beschäftigt. Gesagt, getan. Am 06.12.2011 ging, pünktlich zum 4. Gründergrillen Stuttgart und unter dem Motto “You Must Burn”, StartUp-Stutgart.de online. Das Corporate Design war auf die Schnelle von mir zusammengezimmert und die Webseite mit einem rudimentär angepassten und kostenlosen WordPress Theme aufgesetzt. Es musste schnell gehen, wollten wir doch die Energie vom Startup Weekend noch vor der Weihnachtspause aufgreifen.

Logo_Startup Stuttgart

Zehn Monate später haben wir uns optisch und konzeptionell einen Relaunch gegönnt. Das neue Corporate Design haben wir Ingo Wonner zu verdanken und hat uns über Baden-Württemberg hinweg Komplimente eingebracht! Ingo, das war/ist großes Kino — Danke! Außerdem hatten wir mit Michael und Albert kurzzeitig zwei weitere Mitstreiter im Team. Nun hatten wir eine vernünftige Basis geschaffen und konnten redaktionell mit neuen Eventformaten und beim Netzwerken weiter Gas geben. Und das taten wir dann auch. Die Community-Arbeit fruchtete und StartUp Stuttgart wurde schnell der erste Anlaufpunkt für Gründer und solche die es werden wollen.

Randnotiz: Unternehmerisch ging es für mich im Jahr 2011 übrigens mit schulefinden.de im Bildungsbereich weiter. Zu der Entwicklung des eigentlichen Produkts, einem internetbasiertem Verwaltungssystem für Schulen ist es leider nie gekommen. Außerdem habe ich Anfang 2011 meinen MBA an der Steinbeis School of Management and Innovation begonnen.

Wie aus Leidenschaft eine Firma wurde

Ja ich weiß, eine plakative Überschrift. Aber passender kann ich es nicht formulieren. Im August 2012 habe ich mich mit Kathleen und Harald zusammengesetzt um die Gründung einer Firma zu besprechen (Protokoll Gründungstreffen).

Warum eine eigene rechtliche Entität notwendig wurde? Zum einen war ein Konstrukt von Nöten, mit dessen Hilfe ordentliche Rechnungen für Sponsoren ausgestellt werden konnte. Außerdem verschlang die ehrenamtliche Arbeit immer mehr Zeit. Langsam aber sicher benötigten wir eine Lösung, um zumindest ein Teil der Kosten decken können.

Der Zeitpunkt war auch nicht zufällig gewählt, stand doch im November 2012 wieder das Startup Weekend vor der Tür. Hier wechseln in Form von Sponsoringgeldern immer mindestens Zehntausend Euro ihren Besitzer. Außerdem birgt eine Veranstaltung mit über 100 jungen Leuten auch zahlreiche haftungsrelevante Risiken.

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Auch der Name “Accelerate Stuttgart” war keinesfalls zufällig gewählt. Meine langfristige Vision beinhaltet damals bereits den Aufbau und Betrieb eines Accelerator Programms, wie es schon mit sehr großen Erfolgen von Ycombinator oder Techstars betrieben wurde. Warum ich der Meinung bin, dass Stuttgart unbedingt ein solches Bootcamp für Startups braucht, erkläre ich ein anderes Mal.

Nachdem wir zahlreiche Optionen und Varianten betreffend Rechtsform und möglicher weiterer Gesellschafter (hier waren wir mir einigen guten Bekannten aus der Stuttgarter Szene im Gespräch) geprüft hatten, war am 26.09.2012 endlich der Zeitpunkt gekommen. Wir saßen zu dritt beim Notar und haben den Gesellschaftsvertrag unterschrieben.

Bis Mitte 2013 ist mit Accelerate Stuttgart, abgesehen von der Abwicklung des Startup Weekends 2012 und ein paar kleinerer Vermarktungsaufträge über StartUp Stuttgart, nicht viel passiert. Ich selbst war mit einer eigenen weiteren Gründung (GlueLogic.de), dem Abschluss meines MBA Studiums und meinem Brot-und-Butter-Job als freier Unternehmensberater beschäftigt. Kathleen war auf Weltreise, hatte einen Fulltime-Job und die Redaktion von StartUp Stuttgart fest in ihrer Hand. Harald war es mit dem CoWorking und seinen eigenen Kunden als Webentwickler auch nicht gerade langweilig.

Quadrat_ElevatorPitch_WEBDies sollte sich jedoch schlagartig ändern, als wir im August die Möglichkeit erhielten einen Startup- und Ideenwettbewerb für das Finanz- und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg zu konzipieren. Das Ergebnis war der Elevator Pitch Baden-Württemberg, den wir dieses Jahr zum zweiten Mal durchführen werden. Mit dem Auftrag des Ministeriums hatte sich die Situation drastisch verändert. Schnell wurde mir klar, wir benötigen zusätzliche Unterstützung in Form eines ersten festangestellten Mitarbeiters und damit auch ein eigenes Büro. Dank Kathleen haben wir glücklicherweise schnell die beste Projektleiterin, die man sich nur wünschen kann, für den EPBW gefunden (Danke Lisa, dass du in unserem Team bist!). Unser Büro befindet sich inzwischen, nach einem kurzen Gastspiel im Startup Tower in der Marienstr., bei Harald im CoWorking Stuttgart.

Zwischenzeitlich haben wir weitere Kunden gewonnen, unser klasse Team erweitert und ordentlich Gas für die Unternehmensgründer in Baden-Württemberg geben.

The State of the Community 2014 und warum es an der Zeit ist loszulassen

Nach ziemlich genau 1.400 Wörtern komme ich langsam an den Punkt, der mich zum Schreiben dieses Artikels veranlasst hat: der Status der Startup Community in Stuttgart.

Wir alle zusammen haben in Stuttgart in den letzten Jahren einiges erreicht. Gab es vor vier Jahren abseits von IHK, Stadt und bwcon noch keine Anlaufstellen für Gründer, haben wir hier in Stuttgart heute einiges zu bieten: Startup Weekend, Startup Digest, Startup Next, Leancamp, STunt Gründerstammtisch, Gründergrillen, Startup Lunch,…

Außerdem sind eine Vielzahl an Unternehmen rund um die Themen Unternehmensgründung und Startup-Kultur entstanden: Institute for Business Innovation, Dreidenker, Wilddeer und Wert8, um nur einige zu nennen.

Auch an den Stuttgarter Universitäten und Hochschulen hat sich einiges getan. So wurde zum Beispiel der Lehrstuhl für Entrepreneurship in Hohenheim endlich wieder besetzt und die HdM hat einen eigenen Lehrstuhl dafür ins Leben gerufen. Zudem wir sie bald auch einen Master in Entrepreneurship in ihr Studienangebot aufnehmen. Die TTI der Universität Stuttgart wurde personell neu aufgestellt und mit Geldern vom Land steht oben am Uni-Campus in Vaihingen weiteren positiven Entwicklungen nichts mehr im Wege.

Nicht zuletzt wäre da noch StartUp Stuttgart selbst. Aber was ist StartUp Stuttgart eigentlich? Eine Marke? Ein Blog? Eine Community? Ein Unternehmen?

All das und nichts von dem zugleich, würde ich sagen.

StartUp Stuttgart begann einst als Initiative von Kathleen, Harald und mir. Schnell haben wir Unterstützer für unsere Mission gefunden (an der Stelle sei vor allem Daniel Bartel gedankt!). Kathleen hat mit der Redaktion auf StartUp-Stuttgart.de einen unglaublichen Job gemacht, es engagieren sich Menschen ehrenamtlich für unsere Sache, wir sind weit über Stuttgart hinaus bestens vernetzt, unsere Social Media Accounts verzeichnen eine beachtliche Reichweite und StartUp Stuttgart ist als Marke in München, Karlsruhe, Hamburg, Köln und Berlin ein Begriff.

In den vergangenen Jahren, haben wir immer  wieder zur Mitarbeit und Beteiligung aufgerufen. Die Reaktionen waren zumeinst sehr positiv. Immer wieder sind junge Menschen auf uns zugekommen, die sich für die Startup Community engagieren wollten. Leider viel es uns schwer, diese richtig in unsere Arbeit und Prozesse zu integrieren. Das lag zum einen an den fehlenden Prozessen und der nicht explizit festgelegten Organisationsstruktur, aber auch an unserer Angst und Skepsis, StartUp Stuttgart könnte als Vehikel für egoistische Ziele missbraucht werden.

Diese Skepsis hat in der Vergangenheit auch immer wieder zu einem Spannungsverhältnis unter einzelnen Mitgliedern in der Community geführt. Passieren kann das immer, vor allem wenn auch wirtschaftliche Interessen im Spiel sind. Das ist definitiv bei allen Beteiligten in der Community der Fall. Meiner Meinung nach ist das nicht weiter schlimm, jedoch sollte zu jedem Zeitpunkt mit offen Karten gespielt werden.

Möglicherweise stehen wir uns dabei teilweise auch selbst im Weg. Faktisch wird StartUp Stuttgart momentan von Accelerate Stuttgart betrieben. Einerseits hilft das, den ständig wachsenden Aufwand finanzieren, andererseits vermischt sich so ehrenamtliches Engagement mit privatwirtschaftlichem Interesse. Das ist vor allem dann nicht optimal wenn man zusätzliche Helfer rekrutieren will.

Heute ist mir klar, wir müssen StartUp Stuttgart mit einem klaren Schnitt von Accelerate Stuttgart trennen.

Nur so haben wir — hat die Startup Community in Stuttgart — die Chance, das zu nutzen und weiterzuentwickeln, was wir in den letzten drei Jahren aufgebaut haben. Das ist mir persönlich ein großes Anliegen.

Aus diesem Grund haben wir schon Ende letzten Jahres damit begonnen, uns aktiv mit der Gründung des Vereins “StartUp Stuttgart e.V.” auseinander zu setzen. Ein erster Entwurf einer Satzung existiert bereits und kann öffentlich diskutiert und kommentiert werden. Außerdem gibt es eine, nun öffentliche, Diskussionsgruppe bei Google Groups. An dieser Stelle sei noch einmal jeder herzlich eingeladen sich aktiv bei der Gründung des Vereins mit einzubringen.

Wie es für mich weiter geht — mein Commitment für Stuttgart

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Der Prozess StartUp Stuttgart ohne Bedingungen in die Hände der Community zu übergeben ist für mich schmerzhaft aber notwendig. Allerdings liegt die Entscheidung darüber nicht alleine bei mir. Meine zwei Mitstreiter und Weggefährten Kathleen und Harald müssen dafür auch bereit sein. Ich habe jedoch das Gefühl, dass beide ebenfalls am gleichen Punkt stehen wie ich.

In den letzten Monaten habe ich mir immer öfter die Frage gestellt, was es eigentlich bedeutet StartUp Stuttgart an die Community zu übergeben und welche Rolle ich in der Zukunft einnehmen kann. Dabei kam ich zu der Einsicht, diese nicht im Vorfeld festlegen zu können.

Auf jeden Fall kann ich meine Erfahrung und mein Wissen auf den Tisch legen und es in die Community einbringen. Alles Weitere wird sich dann ergeben.

Diesen Schritt gehe ich in der Hoffnung, dass meinem Beispiel all diejenigen folgen, die sich in Zukunft aktiv an StartUp Stuttgart beteiligen wollen. Hierfür beantwortet bitte für euch selbst die Frage “Was konkret kann ich für die Community tun?”, anstelle nur eine Antwort auf die Frage zu suchen, was die Community für euch tun kann und wie ihr davon profitiert.

Wie geht es konkret für mich weiter? StartUp Stuttgart an die Community zu übergeben bedeutet für mich nicht das Ende meines ehrenamtlichen Engagements. Selbstverständlich werde ich den Übergabeprozess weiter begleiten und stehe auch in dem noch zu schaffenden neuen Konstrukt mit Rat und Tat zur Seite.

Neben der ehrenamtlichen Community-Arbeit für und mit StartUp Stuttgart sowie als Startup Weekend Organizer und Facilitator werde ich mich in Zukunft voll auf meine Aufgaben mit Accelerate Stuttgart konzentrieren.

Der Aufbau und Betrieb eines Accelerator-Programms in Stuttgart wird meine nächste große Aufgabe für die Startup Community in Baden-Württemberg. Ich freue mich darauf und hoffe, dass viele von euch mich auf diesem Weg begleiten!

Eure Meinung und euer Feedback ist mir wichtig! Schreibt mir einen Kommentar oder ein E-Mail mit euren Gedanken!

Kathleen “Dear Startup Stuttgart” und Harald “Startup Stuttgart” haben sich auch Gedanken gemacht. Definitiv lesenswert!

Die Definition von Preiswürdigkeit

Posted on 23/05/2013

Es ist selten der Fall, dass mir Google zu einer gesuchten Definition für einen Begriff aus dem Bereich Marketing keine Seite mit einer befriedigenden Antwort vorschlägt. Zum letzten Mal ist mir das mit dem Begriff “Komparativer Konkurrenzvorteil” passiert. Heute ist es mal wieder geschehen. Und zwar mit einer Suchanfrage zum Begriff “Preiswürdigkeit” bzw. einer Definition des Begriffs der Preiswürdigkeit.

Dem will ich natürlich Abhilfe schaffen und habe aus diesem Grund die Definition von Preiswürdigkeit nach Simon und Fassnacht (2009) rausgesucht.

Zunächst muss gesagt werden, dass die Preiswürdigkeit oder besser gesagt das Preiswürdigkeitsurteil ein Konstrukt der Preisbeurteilung ist und seinen Ursprung im verhaltenswissenschaftlichen Preismanagement hat. Die Preisbeurteilung ist eine subjektive Bewertung des Preises durch den Nachfrager. Ihr Ergebnis ist das Preisurteil. Bei der Preisbeurteilung wird zwischen Preisgünstigkeit und und der Preiswürdigkeit unterschieden. Die Preisgünstigkeitsurteile orientiert sich dabei nur am Preis des Produktes. Preiswürdigkeitsurteile sind dagegen mehrdimensional, es wird zwischen Preis und Qualität unterschieden. Sie betreffen also das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Produkts.

Definition Preiswürdigkeit

Daraus ergibt sich folgenden mögliche Definition für Preiswürdigkeit:

Mehrdimensionale Bewertung des Preises durch den Nachfrager in der Beurteilungsphase anhand der Kriterien Preis, Qualität und Leistungsumfang.

 

Umgangssprachlich kann man die Preiswürdigkeit mit Preiswert und die Preisgünstigkeit mit billig gleichsetzen.

Ach ja: Hier noch der Link zum Buch “Preismanagement” von Simon und Fassnacht. Ist echt eine Leseempfehlung zum Thema!

SEO for Startups

Posted on 24/04/2013

Every business on the Internet from multi-billion dollar giants like Amazon down to a one-man software business is dependent on SEO, because search engines have become the primary navigation tool for the Internet .

How important is SEO for your business model?

When considering how much of your time and/or budget to spend on SEO, one of the most important questions to answer is: how important is SEO for your business model?

If you are a startup in a sector where is lots of demand and you have the budget to compete then SEO is definitely a strategy to pursue. In this case you should consider hiring an external agency or build a strong in house team. If you are in a sector where you need to create demand then it’s probably best to put your budget elsewhere and just do the basics.

This article describes a road map with the basic tasks to perform for every web based startup.

A Road Map – basic SEO tasks to perform

1. Choose the right (domain) name

Be smart when choosing the name and domain for your venture. Generic keyword domains like “beamer-shop.de” have an advantage concerning the ranking but also a lot of competition. To get your brand into the head of your customers you might consider a more specific brand name like “mediastar.de”. This tactic allows you to build a well known brand instead of competing with internet giants like Amazon on generic keywords.
Also be sure that, if you own a couple of domain variations pointing to the same website redirect them properly with a 301 header redirection to avoid to be punished by Google because of duplicated content.

2. Choose the right CMS

The decision if any or which content management system to choose is one of the first things to do when launching a website. This decision is not only a technical one; you might as well consider the choice from a SEO point of view. If you are building a website from scratch you have to take care of all SEO relevant optimizations by yourself. This is time and knowledge consuming and might take too much of your valuable time. The alternative is to rely on open source products such as WordPress. The big advantage of WordPress is that it provides you with all the basic SEO features out of the box. On top there are a lot of useful plugins that make your life easier and enhance your websites ranking in search engines.

3. Optimize OnPage – Content is King

There are two main focus points in every SEO strategy: on-page optimization and off-page optimization. The most important off-page factor is how many websites linking to your page and on-page factors are the aspects of a given web page that influence search engine ranking. The content and the number of relevant keywords on a page are besides the technical condition of a website the most important things to consider .

4. Get Backlinks – PR is SEO

A well thought through PR strategy is probably most underestimated when it comes to one of the key success factors in SEO: link building. There is no better way to get valuable backlinks from high quality sites such as Techcrunch or ReadWriteWeb then doing a great job in press relations. Use your product launch to get press and backlinks at the same time. Giacomo ‘Peldi’ Guilizzoni the founder of Balsamiq describes in his post “Startup Marketing Advice from Balsamiq Studio” how to approach press and bloggers in a successful manner.

The state of the Internet

Posted on 02/10/2012

Die Zukunft des Internets ist mobil. So weit so gut! Aber welche Player am Markt profitieren? Microsoft spielt noch keine Rolle, Samsung uns Apple machen Marktanteil unter sich aus. Mobile Advertising steckt noch in den Kinderschuhen und es ist fraglich ob es in der heutigen Form da jemals heraus kommt.

Eine schöne Analyse über den Stand der Dinge in Sachen Internet von BusinessInsider.com:

Ich sage: in den nächsten 2 Jahren sehen wir Microsoft gewaltig aufholen! Wetten?

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